Pilora (eigenes Produkt) · Bünde · Produktentwicklung · Web
Ein Termin ist ein Termin. Die Frage ist nur, auf wessen Seite er gebucht wird.
Unser eigenes SaaS-Produkt: Online-Terminbuchung für Friseursalons, Pilates-Studios, Kosmetikstudios und Praxen — eingebettet auf der eigenen Website des Betriebs, Buchung in drei Schritten.
pilora.net besuchen
Was Pilora heute kann
- Buchung in drei Schritten, eingebettet auf der eigenen Website oder als eigene Buchungsseite
- Kalender, Leistungen und Öffnungszeiten in rund zehn Minuten geführt eingerichtet
- Stornoregeln, Ausfallgebühr und Onlinezahlung beim Buchen
- Automatische Bestätigung, Erinnerung und Tagesübersicht per Mail
- Backoffice für Tag, Woche und Monat — auch für Termine vom Telefon
- Fester Monatsbetrag nach Kalendern statt Provision je Buchung; Datenexport als Tabelle beim Kündigen
- Betrieben wird es von uns selbst — wir sind Entwickler und Betreiber in einem
Buchungsportale nehmen Termine entgegen — und behalten die Kundschaft.
Wer als Salon, Studio oder Praxis online buchbar sein will, landet meist auf einem Portal: Die Kundschaft bucht dort, neben dem Wettbewerb, und das Portal kennt am Ende die Adresse — nicht der Betrieb. Wer schon Stammkundschaft hat, zahlt Provision für Menschen, die ohnehin gekommen wären. Wir wollten das Gegenteil bauen: ein Buchungssystem, das auf der eigenen Website des Betriebs läuft, in dessen Farbe, ohne Liste daneben, und bei dem die Daten bei dem bleiben, dem sie gehören.
Alles ist ein Kalender — und in drei Schritten gebucht
Die eine Entscheidung, die Pilora trägt: Ein Stuhl, ein Behandlungsraum, ein Reformer oder eine Kollegin sind für das System dasselbe — ein Kalender. Deshalb passt es überall, wo Zeitfenster vergeben werden, und spricht trotzdem die Wörter des jeweiligen Betriebs. Für die Kundschaft bleibt es bei drei Schritten: Leistung wählen, Termin wählen, bestätigen.
- Einbettung mit vier Zeilen Code in die bestehende Website — getestet in WordPress, Wix, Jimdo und Squarespace; ohne Website eine eigene Buchungsseite unter kurzer Adresse
- Kalender als Grundeinheit statt Branchenlogik — Stuhl, Raum, Gerät oder Person werden gleich behandelt
- Stornoregeln mit Ausfallgebühr und Vorkasse je Leistung, damit der Trockenschnitt ohne auskommt und die lange Behandlung nicht
- Bestätigung und Erinnerung 24 Stunden vorher laufen automatisch, mit Kalendereintrag und Absage-Link
- Backoffice, in dem Termine vom Telefon in derselben Ansicht mit derselben Belegungsprüfung eingetragen werden
- Astro und Cloudflare als Basis, Server in der EU — dieselbe Plattform, die wir Kunden empfehlen
Was wir dabei gelernt haben
Die schwierigste Entscheidung war nicht technisch, sondern eine der Abgrenzung: für wen Pilora gebaut ist. Die naheliegende Antwort — eine Branche, ein Wortschatz — hätte ein Produkt für Friseure ergeben und jedes Studio ausgeschlossen. Erst die Reduktion auf den Kalender als einzige Grundeinheit hat beides möglich gemacht: ein System, das überall passt, und Oberflächen, die trotzdem „Stuhl 1“ oder „Reformer-Raum“ sagen. Das ist dieselbe Lektion wie bei Blitztask — wer ein Produkt selbst betreibt, lernt, welche Vereinfachung trägt und welche nur bequem war.
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