Steuerkanzleien & Buchhaltung

Der schnellste KI-Dienst ist der, der Ihre Mandantendaten am wenigsten schützt.

Wir betreiben Sprachmodelle auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Jahresabschlüsse, Lohnunterlagen und Mandantenkorrespondenz werden dort verarbeitet, wo sie ohnehin liegen — in der Kanzlei.

Antwort innerhalb von 24 Stunden · Unverbindlich · Erstgespräch mit einem Entwickler

Das Problem ist nicht das Modell. Es ist der Weg dorthin.

Ein öffentlicher KI-Dienst ist in fünf Minuten eingerichtet — und genau deshalb landen Mandantendaten dort, wo sie niemand haben wollte. § 203 StGB und die berufliche Verschwiegenheitspflicht nach § 57 StBerG kennen keine Ausnahme für praktische Werkzeuge. Die Antwort ist nicht, auf KI zu verzichten, sondern sie so zu betreiben, dass die Daten die Kanzlei nicht verlassen: eigenes Modell, eigene Hardware oder ein dedizierter Server in Deutschland, dokumentierter Zugriff.

Was wir für Steuerkanzleien umsetzen

Selbst gehostetes Sprachmodell

Ein offenes Modell auf Ihrer Hardware oder in einem deutschen Rechenzentrum, das Sie allein nutzen. Keine Trainingsfreigabe, keine Weitergabe, kein Anbieter, der die Nutzungsbedingungen ändert.

Beleg- und Aktenanalyse mit Fundstelle

Fragen an einen Mandatsbestand stellen und Antworten mit Verweis auf die Textstelle zurückbekommen. Das Modell antwortet aus Ihren Unterlagen, nicht aus dem, was es im Training gesehen hat.

Entwürfe für Mandantenschreiben

Rückfragen, Erläuterungen und Erinnerungen als Entwurf vorbereitet, den eine Fachkraft prüft und freigibt. Der Entwurf spart Zeit, die Freigabe bleibt bei Ihnen.

Anbindung an Ihre Kanzleisoftware

Ein Werkzeug ist nur nützlich, wenn es dort sitzt, wo gearbeitet wird. Wir binden es an Ihre vorhandene Umgebung an, statt ein weiteres Fenster danebenzustellen.

Klingt nach Ihrem Vorhaben? Kurz schildern

Zeit, die zurück in die Beratung fließt

Der Effekt zeigt sich nicht im Preis eines Abos, sondern in der Zeit, die eine Fachkraft heute mit Suchen, Zusammenfassen und Formulieren verbringt. Diese Zeit fehlt für Beratung — und Beratung ist das, was die Kanzlei verkauft. Eine eigene Infrastruktur macht diesen Aufwand kleiner, ohne dass die Daten dafür das Haus verlassen.

  • Recherche und Zusammenfassung in Minuten statt in einer Stunde Aktenlektüre
  • Mehr Mandate pro Kopf möglich, ohne mehr Überstunden bei bestehenden Fachkräften
  • Kosten hängen an der Hardware, nicht an der Zahl der Nutzer
  • Kein Mandantengeheimnis in einem Rechenzentrum außerhalb der EU

So läuft die Zusammenarbeit

Erstgespräch

Sie schildern Ihr Vorhaben, wir stellen die Fragen, die den Aufwand bestimmen. Dauer: etwa 30 Minuten, kostenlos und ohne Anschlussverpflichtung.

Konkrete Einschätzung

Sie erhalten Umfang, Ablauf und Preis schriftlich — mit den Annahmen, auf denen die Zahl beruht, damit Sie sie prüfen können.

Umsetzung in Stufen

Wir liefern in abgegrenzten Ausbaustufen. Nach jeder sehen Sie ein Ergebnis, das Sie bewerten können, statt monatelang auf einen Launch zu warten.

Betrieb & Weiterentwicklung

Nach dem Start bleiben wir ansprechbar — mit festen Reaktionszeiten statt eines offenen Stundenzettels.

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Verschwiegenheit, § 203 StGB und Dokumentation

Wir gehen von der strengsten Auslegung aus: Mandantendaten verlassen die von Ihnen kontrollierte Umgebung nicht. § 203 Abs. 1 Nr. 3 StGB nennt Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und vereidigte Buchprüfer ausdrücklich, § 57 StBerG verpflichtet zusätzlich zur Verschwiegenheit. Zugriffe werden protokolliert, Rollen sauber getrennt, Löschfristen technisch durchgesetzt. Für die Prüfung durch Ihre Datenschutzbeauftragte liefern wir Verarbeitungsübersicht und technisch-organisatorische Maßnahmen schriftlich mit.

Häufige Fragen

Brauchen wir dafür einen eigenen Server im Haus?

Nicht zwingend. Für kleinere Kanzleien reicht oft eine Maschine im Serverraum, für größere ein dedizierter Server in einem deutschen Rechenzentrum. Entscheidend ist nicht der Ort, sondern dass niemand außer Ihnen Zugriff hat.

Ersetzt das unsere Kanzleisoftware?

Nein. Ihre bestehende Software bleibt unangetastet. Die KI arbeitet daneben, an Aufgaben wie Recherche, Entwürfen und Aktenanalyse — keine Anbindung, kein Systemwechsel.

Wie gut sind offene Modelle im Vergleich zu den bekannten Diensten?

Beim Zusammenfassen, beim Suchen in eigenen Unterlagen und bei Entwürfen liegen sie nah dran. Bei freier steuerlicher Bewertung sind sie schwächer. Das ist der ehrliche Stand, und deshalb bauen wir Anwendungen, die am Mandatsbestand arbeiten statt frei zu formulieren.

Was kostet der Betrieb?

Der größte Posten ist einmalige Hardware oder eine feste monatliche Servermiete, nicht ein Preis pro Kopf. Wir rechnen das vor der Entscheidung mit Ihren Nutzerzahlen durch, damit Sie es mit einem Abo vergleichen können.

Sprechen wir über Ihre Abläufe.

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