Kanzleien & Notariate

KI in der Kanzlei scheitert nicht am Können. Sie scheitert an der Verschwiegenheitspflicht.

Wir betreiben Sprachmodelle auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Schriftsätze, Verträge und Urkunden werden dort verarbeitet, wo sie ohnehin liegen – im Haus.

Antwort innerhalb von 24 Stunden · Unverbindlich · Erstgespräch mit einem Entwickler

Das Problem ist nicht das Modell. Es ist der Weg dorthin.

Ein öffentlicher KI-Dienst ist in fünf Minuten eingerichtet – und genau deshalb landen Mandatsdaten dort, wo sie niemand haben wollte. § 203 StGB und § 43a BRAO kennen keine Ausnahme für praktische Werkzeuge. Die Antwort ist nicht, auf KI zu verzichten, sondern sie so zu betreiben, dass die Daten die Kanzlei nicht verlassen: eigenes Modell, eigene Hardware oder dedizierter Server in Deutschland, dokumentierter Zugriff.

Was wir für Kanzleien und Notariate umsetzen

Selbst gehostetes Sprachmodell

Ein offenes Modell auf Ihrer Hardware oder in einem deutschen Rechenzentrum, das Sie allein nutzen. Keine Trainingsfreigabe, keine Weitergabe, kein Anbieter, der die Nutzungsbedingungen ändert.

Akten- und Vertragsanalyse mit Fundstelle

Fragen an einen Aktenbestand stellen und Antworten mit Verweis auf die Textstelle zurückbekommen. Das Modell antwortet aus Ihren Dokumenten, nicht aus dem, was es im Training gesehen hat.

Diktat und Transkription im Haus

Besprechungen und Diktate werden lokal transkribiert. Der Ton geht nicht an einen Cloud-Dienst, und die Zuordnung zum Mandat passiert automatisch statt per Dateiname.

Anbindung an Akten- und Fristenverwaltung

Ein Werkzeug ist nur nützlich, wenn es dort sitzt, wo gearbeitet wird. Wir binden es an Ihre vorhandene Kanzleisoftware an, statt ein weiteres Fenster danebenzustellen.

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Warum selbst betreiben statt einkaufen

Ein zugekaufter Dienst ist am Anfang billiger und bleibt es selten. Sie zahlen pro Nutzer, die Preise steigen, und die entscheidende Frage – wo liegen die Daten und wer darf sie sehen – beantwortet der Anbieter, nicht Sie. Bei eigener Infrastruktur ist die Antwort eine Zeile in Ihrer Verfahrensdokumentation.

  • Diktate und Aktenauszüge in Minuten transkribiert statt in einer Stunde abgetippt
  • Mehr Mandate im Bestand, ohne dass die Kanzlei sofort neue Volljuristen einstellen muss
  • Kein Mandatsgeheimnis in einem Rechenzentrum außerhalb der EU
  • Kosten hängen an der Hardware, nicht an der Zahl der Nutzer

So läuft die Zusammenarbeit

Erstgespräch

Sie schildern Ihr Vorhaben, wir stellen die Fragen, die den Aufwand bestimmen. Dauer: etwa 30 Minuten, kostenlos und ohne Anschlussverpflichtung.

Konkrete Einschätzung

Sie erhalten Umfang, Ablauf und Preis schriftlich — mit den Annahmen, auf denen die Zahl beruht, damit Sie sie prüfen können.

Umsetzung in Stufen

Wir liefern in abgegrenzten Ausbaustufen. Nach jeder sehen Sie ein Ergebnis, das Sie bewerten können, statt monatelang auf einen Launch zu warten.

Betrieb & Weiterentwicklung

Nach dem Start bleiben wir ansprechbar — mit festen Reaktionszeiten statt eines offenen Stundenzettels.

Bereit für den ersten Schritt? Jetzt anfragen

Verschwiegenheit, § 203 StGB und Dokumentation

Wir gehen von der strengsten Auslegung aus: Mandatsdaten verlassen die von Ihnen kontrollierte Umgebung nicht. Zugriffe werden protokolliert, Rollen sauber getrennt, Löschfristen technisch durchgesetzt. Für die Prüfung durch Ihre Datenschutzbeauftragte liefern wir Verarbeitungsübersicht und technisch-organisatorische Maßnahmen schriftlich mit. Die berufsrechtliche Bewertung im Einzelfall bleibt bei Ihnen – unsere Aufgabe ist, dass die Technik sie nicht unmöglich macht.

Häufige Fragen

Brauchen wir dafür einen eigenen Server im Haus?

Nicht zwingend. Für kleinere Kanzleien reicht oft eine Maschine im Serverraum, für größere ein dedizierter Server in einem deutschen Rechenzentrum. Entscheidend ist nicht der Ort, sondern dass niemand außer Ihnen Zugriff hat.

Wie gut sind offene Modelle im Vergleich zu den bekannten Diensten?

Beim Zusammenfassen, beim Suchen in eigenen Dokumenten, bei Entwürfen und bei Transkription liegen sie nah dran. Bei freier juristischer Argumentation sind sie schwächer. Das ist der ehrliche Stand, und deshalb bauen wir Anwendungen, die am Aktenbestand arbeiten statt frei zu formulieren.

Was kostet der Betrieb?

Der größte Posten ist einmalige Hardware oder eine feste monatliche Servermiete, nicht ein Preis pro Kopf. Wir rechnen das vor der Entscheidung mit Ihren Nutzerzahlen durch, damit Sie es mit einem Abo vergleichen können.

Darf die KI Schriftsätze schreiben?

Sie darf entwerfen, nicht verantworten. Wir bauen die Abläufe so, dass immer ein Mensch freigibt und diese Freigabe protokolliert wird – alles andere wäre berufsrechtlich nicht haltbar.

Sprechen wir über Ihre Abläufe.

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